hello handmade markt

Am Sonntag kündigte sich schönes Wetter an, warum nicht nach Hamburg fahren um den hello handmade Markt zu besuchen? Spontan habe ich meine Familie eingepackt und wir sind mutig in den Zug nach Hamburg gestiegen. Nach anfänglichen Hindernissen (der Mitarbeiter der Deutschen Bahn hat nur den Kopf darüber geschüttelt  das wir uns trauen ohne Reservierung mit Baby und Kinderwagen am Sonntag mit diesem voll besetzten Zug zu reisen: na dit wird ja ne fahrt…) haben wir es aber doch recht komfortabel nach Hamburg geschafft.

Auf Kampnagel angekommen schlängelten sich die vor der Kasse anstehenden Besucher schon über den Vorplatz. Doch bei schönem Sonnenschein störte uns das gar nicht. Konnten wir noch ein bisschen Sonne tanken. Und es ging auch zügig voran…

Drinnen verteilten sich die Besucher recht gut in die beiden Hallen. Es herrschte eine nette, entspannt-kreative Atmosphäre. Schon beim Warten vor der Kasse habe ich erste Produkte in Besucherhänden gesehen, die meine Neugierde weckten. Unter anderem geflochtene Körbe aus alten Seilen und witzige Produkte aus recycelten Skateboard Decks.

Ich wollte konkret drei Austeller besuchen, die ich bisher nur von Mail oder Telefon kannte und nun gerne auch die Gesichter dazu kennenlernen wollte.

Wir ließen uns zwischen den Marktständen umhertreiben und da traf ich zuerst auf Gaarn – das Magazin für Nähkultur. Nach einem kurzen Schwatz mit Damaris und meinem Entschluss, die nächste Ausgabe Gaarn gerne meinen Kunden anzubieten, traf ich auf eine Neuentdeckung. Ich lernte Eva von la Kattun kennen, die ihr Atelier ebenfalls in Berlin betreibt. La Kattun machen wunderschöne Muster und bedruckt Stoffe im Siebdruckverfahren; unter anderem für sehr schöne Kissenbezüge und Geschirrhandtücher.

Danach ging’s weiter zu heute- schmidt. Anja und Silke haben mir vor einiger Zeit ein paar Stoffmuster zugeschickt und ich war sehr begeistert von den klaren Designs und Farben: tolles Potenzial für stoffe meyer! „In echt“ sind die Muster noch schöner und überzeugender als auf Fotos.

Zu guter Letzt wollte ich Silke von schnittchen besuchen. Wir haben uns einmal persönlich bei hello etsy im letzten Jahr getroffen. Damals hat sie mir eine große Lieferung schnittchen aus München mitgebracht. Nun hat sie ihnen ein neues Gewand verpasst und eine kleine Kollektion für den Einzelhandel daraus gezaubert. Im Internet konnte ich die neuen Stücke schon bewundern. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen schnittchen sind neue dazu gekommen und ergeben nun eine gute Mischung aus alt und neu. Über die Hose zum Rock, Strickjacke, Kleid und einem Hoodie „zum drin wohnen“ wie Silke ihn treffend bezeichnet, ist alles vertreten. Eine schöne Auswahl hab ich dann für meinen Laden zusammengestellt, die in Kürze eintreffen wird.

Die Zeit ist recht schnell vergangen und wir haben den Rückweg nach Berlin angetreten.

Mein Fazit zum hello handmade Markt: hingehen. Es gibt tatsächlich tolle Neuenddeckungen und schöne, liebevolle Produkte abseits der Massenproduktion.

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